Rückblick Mathe-Vorkurs und O-Phase

Kneipenabende, Stadt- und Campusführungen, Werwolf-Spieleabende – vielleicht erinnert ihr euch noch an euer damaliges Rahmenprogramm zum Mathe-Vorkurs. Doch was macht man, wenn eine Pandemie die Absage aller Veranstaltungen verursacht? Wie lässt sich ohne Face-to-Face Kontakt der neue Lebensabschnitt der Erstis möglichst optimal gestalten? Vor dieser Herausforderung standen wir Ende März – nun möchten wir einen kurzen Rückblick wagen:

 

Tandem statt O-Phasen-Gruppe

 

Unser Tandem-Programm war die erste Säule unseres digitalen Konzeptes. Den Erstsemestern wurde auf freiwilliger Basis ein Tandem-Partner zugewiesen – jemand, der sich entweder in der WiWi Fachschaft oder der WiWi O-Phase e.V. engagiert. So konnten die Erstis ihre Fragen ohne Umwege schnell loswerden und hatten einen ersten Kontakt zu älteren KommilitonInnen.

 

Discord als virtueller Campus

 

Um aber auch die KommilitonInnen aus dem eigenen Semester kennenzulernen, erstellten wir für die ca. 400 Bachelor- und Master-Erstis jeweils einen Discord Server. Wir kopierten unser normales Mathe-Vorkurs-Rahmenprogramm fast 1:1 – nur eben virtuell. Bei Kneipen- und Spieleabenden trafen sich abends manchmal bis zu 70 Erstis im Sprachkanal „KNEIPENECKE“. Teils bis 2.00 Uhr nachts wurde gemeinsam per Videoübertragung das ein oder andere Bierchen zusammen getrunken. Mit Online-Spielen wie „scribl.io“, „Stadt, Land, Fluss“ oder „Cards Against Humanity“ war das Angebot an Spielen sogar ein wenig größer als in den meisten Göttinger Kneipen.

 

Im Browser durch die Stadt und über den Campus

 

Um neben unseren eCampus-Erklärungsvideos, digitalen Infoabenden und virtuellen Treffen mit ProfessorInnen aber nicht den Kontakt zum eigentlichen Campus und der Stadt zu verlieren, nahmen wir eine Stadt- und Campusführung auf. Auf einer interaktiven Website stellten wir diese bereit und ermöglichten so den Erstis, einen ersten Eindruck ihrer neuen Heimat zu bekommen.

 

Fazit: Zwischendurch mag es virtuell mal ein wenig holprig gewesen sein. Aber insgesamt hat diese digitale Betreuung besser funktioniert, als wir anfangs dachten und hat uns ein wenig Mut für das Wintersemester gegeben. Wer weiß, wie es dann aussehen wird – natürlich hoffen auch wir, dass statt 2D wieder in 3D angestoßen werden kann! 

 

Autor: Bennet Stubbe